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Bergrennen Ayent-Anzére / St.-Ursanne-Les Rangiers / Oberhallau

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Bei ungewohnten heissen Temperaturen fand am 27./28. Juli in Ayent-Anzére der dritte Lauf der Schweizer Bergmeisterschaft statt. Wie alle Fahrer beklagte sich auch Röbi über den schlechten Gripp und zudem hatte er noch Probleme mit den Bremsen. „Ein mulmiges Gefühl wenn du Bremsen möchtest aber es einfach nicht sofort greift“. Also ging es Röbi ein wenig vorsichtiger an. Schliesslich hatte er nichts zu verlieren und gegen Albin Mächler eh keine Chance. Aber die übrigen Konkurrenten konnte er in Schacht halten. So fuhren wir an diesem Sonntag mit einem zweiten Platz nach Hause und konnten unsere anschliessenden Wanderferien im schönen Südtirol geniessen.
Frisch gestärkt und voller Datendrang reisten wir am Freitag 16. August nach St. Ursanne. Röbi freute sich auf das Rennwochenende obwohl die Strecke St-Ursanne–Les Rangiers zu den schnellsten und auch einer der gefährlichsten ist. Dieses Bergrennen zählt auch zur Berg–Europameisterschaft und so waren auch mehrere ausländische Fahrer am Start. Leider gab es auch dieses Jahr einige Unfälle, zum Glück nur Blech und keine Personenschäden. Am Samstag wurden drei Trainingsläufe durchgeführt. Röbi konnte seine Zeiten von Lauf zu Lauf verbessern. Am Sonntag Morgen ging es bereits um (7.30H) zum ersten Rennlauf. Die Temperaturen waren ideal um eine gute Zeit zu fahren. Mit 2.25.95 konnte Röbi sein Ziel, eine Zeit unter 1.26.00 zu erreichen knapp realisieren. Auch mit den Zeiten der Rennläufe 2 und 3 konnten Röbi sehr zufrieden sein. Eine Schrecksekunde hatte Albin Mächler mit seinem BMW 1er M. Im dritten Rennlauf war er wohl etwas übermütig und musste im kleinen Susten den Notausgang nehmen. Zum Glück nichts passiert und er konnte von selbst das Ziel erreichen. In der Schlussabrechnung (die zwei besten Zeiten werden zusammengezählt) stand Röbi wieder neben Albin auf dem zweiten Podestplatz.
Es geht weiter Schlag auf Schlag, 6 Wochenende nacheinander stehen Rennläufe zur Schweizer Bergmeisterschaft auf dem Programm. Am 24./25. August gab Röbi bereits wieder gas, im Schaffhausischen Oberhallau. Wiederum gab es am Samstag 3 Trainingsläufe und am Sonntag 3 Wertungsläufe. Das Wetter spielte an diesem Rennwochenende nicht so mit. Je ein Trainings- und ein Rennlauf musste mit Regenreifen gefahren werden. Röbi wahr also zum ersten mal in dieser Saison mit Regenreifen unterwegs und da er mit dem Mitsubishi noch nie im nassen gefahren wahr musste er sich zuerst daran gewöhnen. Aber auch diese Herausforderung bestand er mit Bravur. Massgebend für das Schlussklassement waren jedoch die beiden Rennläufe welche mit den Slicks absolviert wurden. Nun ja, Röbi hätte sicher wieder den zweiten Platz hinter Albin erreicht, aber da es scheinbar Leute gibt, die etwas dagegen haben dass ein Super-Serie Fahrer evtl. Meister wird, wurde kurzerhand Toni Büeler mit einem Porsche GT2 auf unsere Gruppe angesetzt. Natürlich hatten unsere Fahrer gegen dieses Auto keine Chance. Und so wurde halt diesmal Albin Mächler zweiter und Röbi dritter. Auf die Gesamtmeisterschaft hat dies aber keine Auswirkungen. Albin hat bereits ein schönes Punktepolster und Röbi konnte mit seinen konstanten Resultaten auf den zweiten Platz vorstossen. Drucken wir Ihm also weiterhin die Daumen und hoffen, dass er seine Ziele erreichen wird.
Das nächste Rennen findet am 31.8./1.9. in Massongex (VS) statt.

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